Foto: Canva | Getty Images23.01.2026 ● Der Jobmarkt Redaktion
Jobtitel als Eyecatcher: So fallen Ihre Stellenanzeigen positiv auf
Der Jobtitel ist das Erste, was potenzielle Kandidaten bei Ihrer Stellenanzeige sehen. Oft entscheidet er bereits, ob ein Bewerber daraufklickt oder weiterscrollt. Ein gute und interessante Formulierung signalisiert Professionalität, erhöht die Sichtbarkeit in Jobportalen und Suchmaschinen und steigert damit auch die Chance, mehr passende Bewerbungen zu erhalten.
So gestalten Sie einen optimalen Jobtitel
Wenn Sie einen überzeugenden Titel formulieren wollen, sollten Sie sich in erster Linie an bewährte Standards halten. Verwenden Sie eine klare, gängige Berufsbezeichnung und vermeiden Sie interne Bezeichnungen oder kreative Spitznamen. Verzichten Sie dabei auch auf überflüssige Zusätze, denn Prägnanz ist wichtig: Ein Titel sollte maximal 80 Zeichen lang sein und alle wesentlichen Informationen enthalten: Position, Spezialisierung oder Schwerpunkt sowie eine geschlechtsneutrale Formulierung (m/w/d).
Keywords, Suchmaschinen & Reichweite
Ein optimaler Jobtitel enthält die Begriffe, nach denen Kandidaten auch tatsächlich suchen. Mit einer sorgfältigen Recherche stellen Sie sicher, dass Ihre Anzeige sowohl in Jobbörsen als auch über Suchmaschinen leicht gefunden wird. Ein suchmaschinenoptimierter Titel verbessert Reichweite und Sichtbarkeit und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anzeige von den richtigen Personen gefunden wird.
Ist Ihre offene Stelle auf einen bestimmten Bereich spezialisiert, sollten Sie dies schon im Titel klar ausdrücken, in etwa „Softwareentwickler Java (m/w/d)“ statt nur „Softwareentwickler“. Damit sprechen Sie gezielt Fachkräfte mit passenden Fähigkeiten an und filtern bereits Ihre potenziellen Bewerber.
Typische Fehler beim Jobtitel
Kreative Titel wie „Growth Ninja“ oder „Digital Rockstar“ können zwar modern wirken und zeigen, dass Ihr Unternehmen auf jüngere Bewerber abzielt, Sie erreichen damit jedoch selten die gewünschten Kandidaten. Auch ein zu allgemeiner Titel, bei dem nicht schon bei der Bezeichnung klar wird, um welche Rolle oder welchen Bereich es sich handelt, führt oft zu vielen unpassenden Bewerbungen und damit mehr Aufwand sowohl auf HR- als auch auf Bewerberseite. Eine prägnante Überschrift führt letztendlich dazu, dass sich passende Interessenten die Stellenanzeige ansehen und sich bewerben.
Abkürzungen und Unternehmensjargon haben ebenfalls nichts in einem öffentlichen Jobtitel verloren. Solche Begriffe werden selten gesucht und führen zu Verwirrung beim Bewerber. Haben Sie bei der Wahl des Jobtitels also immer auch die Perspektive des Bewerbers im Blick: Nach welchen Begriffen würde Ihr Wunschbewerber suchen? Recherchieren Sie auch, wie andere Unternehmen die Stellen bezeichnen und lassen Sie sich von den Formulierungen inspirieren.
Jobtitel als Teil Ihrer Employer-Branding-Strategie
Auch für das Employer Branding können passende Jobtitel zum Werkzeug werden: Mit einem klar formulierten Titel zeigen Sie, dass Ihr Unternehmen professionell aufgestellt ist und Wert auf Transparenz legt. Die Qualität und Eignung der Bewerbungen sollten sich im Umkehrschluss verbessern und Ihrer HR-Abteilung durch die Vorauswahl Zeit und Aufwand sparen.
Fazit: Mit einem starken Jobtitel mehr passende Bewerber erreichen
Wenn Sie Ihre Stellenanzeigen optimieren wollen, beginnen Sie beim Jobtitel. Setzen Sie auf gängige Berufsbezeichnungen und Prägnanz: Ein Titel, der klar verständlich und suchmaschinenoptimiert ist, zieht die Aufmerksamkeit passender Kandidaten auf sich. Ihre Ausschreibung wird mit dem richtigen Titel zum echten Eyecatcher und die Chancen auf interessante Bewerbungen erhöhen sich deutlich.




